Ausstellungsarchiv

Flyer der Sonderausstellung "Ephemera" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

EPHEMERA – Werbegrafik aus der Sammlung Alltagsdokumente

11.04.2015 bis 05.07.2015
In der Ausstellung "Ephemera" werden mehr als 450 Werbegrafiken aus der Sammlung von Alltagsdokumenten des Werkbundarchiv – Museum der Dinge gezeigt. Täglich erscheinen Motive und Formen einer trivialen Konsum- und Medienwelt auf zweidimensionalen Drucksachen. Enden diese im Altpapier, verschwinden auch ihre Bilder und Zeichen. Die Ausstellung mit ausgewählten Werbegrafiken von den 1910er Jahren bis heute ermöglicht eine seltene Zusammenschau dieser ephemeren Bilder.
Souvenirmuschel, Sammlung Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Made in Germany – Politik mit Dingen. Der Deutsche Werkbund 1914

25.09.2014 bis 16.03.2015
Am Vorabend des Ersten Weltkriegs betrieb der 1907 gegründete Deutsche Werkbund (DWB) eine wahrhafte Mobilmachung der Dinge: Durch eine zweckmäßige, sachliche und standardisierte Gestaltung sollte das Label „Made in Germany“ nicht länger ein von England erdachter und ausgestellter Ausweis mangelhafter Qualität deutscher Produkte sein. Im Gegenteil: „Made in Germany“ sollte sich zu einem Gütesiegel wandeln und die Exportfähigkeit des Deutschen Reiches in großem Maßstab befördern.
Exponat aus der Sonderausstellung "Wandschmuck" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Wandschmuck – Fundstücke aus den Sammlungen des Museum der Dinge

20.06.2014 bis 04.08.2014
"Wandschmuck" ist ein Sammelbegriff für in hoher Auflage gedruckte Bilder, die, häufig aufwendig unter Glas gerahmt, zur Dekoration der Wände in Wohnungen, Hotelzimmern und Büros dienen. Wandbilddrucke fanden ab etwa 1860 massenhafte Verbreitung und wurden in verschiedenen Qualitäten gehandelt, mit denen die unterschiedlichen Motive der Bilder korrespondierten.
Exponat der Sonderausstellung "Standby - Leben mit Geräten" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

STANDBY – Vom Leben mit Geräten

23.05.2014 bis 09.06.2014
Dass ein Gerät mehr als nur ein technischer Kasten sein kann, zeigte die Ausstellung „Standby“ im Werkbundarchiv – Museum der Dinge. Das Institut für Formforschung, eine Einrichtung der Fachhochschule Potsdam / Fachbereich Design und dem Museum der Dinge, hinterfragten Alltagsgeräte und versuchten, dem oftmals unreflektierten Umgang mit ihnen, sowohl auf der gestaltenden als auch auf der nutzenden Seite, die Selbstverständlichkeit zu nehmen.
Stuhl "Same Same" von Laura Jungmann, gezeigt in der Sonderausstellung "Transformationen" des Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Transformationen – Konzepte der Umnutzung von Dingen

27.03.2014 bis 19.05.2014
Recycling, Re-Use, Weiternutzung, Verwertung, Umnutzung – durch Verwendung von Hausmüll und Industrieabfällen für die Gestaltung von Produkten entsteht oftmals nicht nur neuer Wertstoff im ökonomischen Sinne sondern auch auf ideeller oder persönlicher Ebene.
Teeglas aus der Sammlung Fuat Ozgen, Sonderausstellung Inci Belli im Werkbundarchiv - Museum der Dinge, Foto Koray Ozgen

Ince belli / Schlanke Taille

21.03.2014 bis 19.05.2014
Autorenschrank Koray Ozgen (mit Fuat Ozgens Teeglas-Sammlung) Fuat Ozgen sammelt Objekte und Ephemera. Ein Gespräch mit seinem Bruder Koray Ozgen begründete seine Leidenschaft für Teegläser mit „schlanker Taille“ (ince belli) und führte in den folgenden Jahren zu einer umfangreichen Sammlung dieser überwiegend in Anatolien seit dem frühen 20. Jahrhundert benutzten Gefäße.
Blick in die Sonderausstellung "Scherben", Sammlung Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Scherben

06.12.2013 bis 03.03.2014
Sonya Schönberger und Christof Zwiener – zwei Berliner Künstler – sammeln im Rahmen einer künstlerischen Recherche mit dem Titel "641 objects without qualities" auf den Berliner Trümmerbergen Fragmente von Alltagsgegenständen aus Keramik, Porzellan und Glas. In der von den beiden Künstlern und dem Museum konzipierten Installation 2013/14 wurde ihre Scherben-Sammlung erstmals gezeigt. In der Kombination mit der Schausammlung des Museums und insbesondere seinem Sammlungsbereich „Dinge nach Katastrophen“ entstand eine spannungsreiche Beziehung.
Sonderausstellung "Zur Zeit" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Zur Zeit – Zeitdinge aus den Sammlungen des Werkbundarchiv – Museum der Dinge

30.06.2013 bis 05.08.2013
Über die Zeitordnung werden nicht nur wirtschaftliche Prozesse, die Arbeit der Maschinen und die Arbeit der Menschen koordiniert, vielmehr dringt über die exakt gemessene Zeit das ökonomische Prinzip auch in die Lebenswelten ein und bestimmt – mehr oder weniger bewusst erfahren – Kommunikation, Kunst und Kultur und nicht zuletzt die so genannte Freizeit. Diesem Phänomen ging die Ausstellung "Zur Zeit" anhand der Sammlungen des Museum der Dinge nach.
Blick in die Sonderausstellung "3 x Sammeln" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

3 x sammeln – designhistorisch, kulturhistorisch, ästhetisch

12.04.2013 bis 03.06.2013
Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge verfügt seit 2007 über eine Schausammlung und damit über eine neue Ebene der ständigen Auseinandersetzung mit dem öffentlich sichtbaren Sammlungskonzept. In seiner Ausstellungsreihe „Sammlungen zeigen“ setzt es sich mit privat determinierten Sammlungen auseinander, vergleicht Aufmerksamkeiten und Ordnungsweisen.
Ausstellung "Im Inneren der Apparate", Werke von Matias Bechtold, Werkbundarchiv - Museum der Dinge, Foto Jürgen Baumann

Im Inneren der Apparate

17.11.2012 bis 04.03.2013
Objekte von Matias Bechtold und Dinge aus den Sammlungen des Museums Matias Bechtold macht in seinen künstlerischen Arbeiten auf besondere Eigenschaften technischer Gehäuse aufmerksam, indem er das Innere von Apparaten als Lebensraum umdeutet. Wo dieser Innenraum dem normalen Nutzer nur von der Funktion des jeweiligen Gerätes bestimmt zu sein scheint, zeigt Matias Bechtold den Ausschnitt einer anderen Welt.
Tassen, Sonderausstellung "To Go or Not to Go" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

"To Go or Not to Go" – Vom "schön gedeckten Tisch" zur "Coffee-to-Go-Kultur"

08.09.2012 bis 15.10.2012
Ausstellungsprojekt im Rahmen der Kooperation zwischen dem Museum der Dinge und der marcel-breuer-schule Schüler und Schülerinnen im zweiten Ausbildungsjahr zum Produktdesign-Assistenten sind der Frage nachgegangen, wie wir im Alltag essen und trinken und welche historischen Veränderungen es in der Ess- und Tischkultur gegeben hat.
Blick in die Sonderausstellung "Schreiben & Bauen. Der Nachlass Hermann Muthesius" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Schreiben & Bauen – Der Nachlass von Hermann Muthesius im Werkbundarchiv – Museum der Dinge

27.04.2012 bis 30.07.2012
Schreiben und Bauen bestimmten das Schaffen von Hermann Muthesius. Rund 8000 erhaltene Briefe bilden den Schwerpunkt des Nachlasses. Sie sind der Beweis für seine Vernetzung mit den wichtigsten Akteuren der englischen und deutschen Reformkultur um 1900. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Briefwechsel mit Richard Riemerschmid, Mackay Hugh Baillie Scott, Charles Rennie Mackintosh und Großherzog Carl-Alexander von Sachsen-Weimar und Eisenach.
Blick in die Sonderausstellung "Istanbul Alphabet - von çokçok bis zikzak" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

ISTANBUL ALPHABET von çokçok bis zikzak

17.02.2012 bis 09.04.2012
çokçok (sehr sehr) ist ein türkischer Ausdruck und steht für den unstillbaren Hunger nach mehr. Die Ausstellung ISTANBUL ALPHABET - von çokçok bis zikzak hat sich ganz auf die Besonderheit des Museum der Dinge eingelassen: die Erforschung der alltäglichen Sachkultur.
Sonderausstellung "Museumsbauhütte" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Museumsbauhütte II – Künstlerische Museen und Museumsentwürfe

11.11.2011 bis 30.01.2012
In Anspielung auf die Arbeitsweise der mittelalterlichen Dombauhütten wird unter der Bezeichnung "Museumsbauhütte" ein Ort verstanden, der wissenschaftlichen, künstlerischen und handwerklich-technischen Sachverstand in einer gleichermaßen pragmatischen wie epistemologischen Werkstatt integriert und darüber hinaus die Rolle der Museen in der Mediengesellschaft kritisch reflektiert.

Gastausstellung "Blender – vom schönen Schein"

01.06.2011
Im Rahmen der Präsentation »Blender – vom schönen Schein« widmeten sich Studenten und Studentinnen des Fachbereich Designs an der FH Potsdam dem Thema des Blendens in der heutigen Kultur, stellten ihre Recherche in all ihren Verästelungen vor und versuchten, hinter die blendenden Dinge zu sehen und die unterschiedlichen "Blendqualitäten" sichtbar zu machen.
Exponate der Sonderausstellung "Funktionsprinzipien" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Materialprüfung – Funktionsprinzipien der Dinge

25.04.2010 bis 26.04.2010
Der Berliner Designer Tim Brauns sammelt seit 20 Jahren alltägliche Gebrauchsgüter und Werkzeuge auf Flohmärkten im In- und Ausland. Dabei interessieren ihn bestimmte Gestaltungslösungen und Funktionsprinzipien, die er in den Objekten erkennt und analysiert. Brauns nutzt die Fundstücke als Inspirationsquelle für seine eigene Gestaltungsarbeit, auch durch die Übertragung der in den Dingen erkennbaren konstruktiven Lösungen auf neue Kontexte.
Auszug von Dokumenten aus dem Reckenfelder Schrank im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

strahlend grau – herbert hirche zum 100. geburtstag

21.04.2010 bis 25.10.2010
Die Ausstellung präsentierte den Nachlass Herbert Hirches (20.5.1910 – 28.1.2002) und feierte den Architekten, Möbel- und Produktdesigner als einen der prägenden Werkbund-Gestalter der deutschen Nachkriegszeit.
Meerschweinchen, Exponat der Sonderausstellung "Böse Dinge" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Böse Dinge – Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks

16.07.2009 bis 11.01.2010
Die Ausstellung "Böse Dinge - eine Enzyklopädie des Ungeschmacks" benutzte ein 100 Jahre altes System zur Kategorisierung von Geschmacksverirrungen, wobei die Dinge nicht nur einem Geschmacksurteil unterworfen, sondern eine ethisch motivierte Bewertung ihrer Herstellung, Konstruktion und Erscheinung vorgenommen wurde.
Moleskine Detour Sonderausstellung im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Detour – The Moleskine Notebook Experience

30.10.2008 bis 16.11.2008
Detour - die Wanderausstellung von Moleskine machte im Herbst 2008 Station im Werkbundarchiv - Museum der Dinge. Sie zeigte Notizbücher, die von über 30 namhaften internationalen Designern, Schriftstellern und Künstlern gestaltet wurden. Neben Geschichten enthielten die Notizbücher Studien und Kommentare zur Kunst und zum zeitgenössischen Design.
Exponate der Sonderausstellung "Mobilien" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Mobilien – 1000 Möbel auf 80 Quadratmetern

04.06.2008 bis 10.11.2008
Parallel zur Dauerausstellung zeigte das Werkbundarchiv – Museum der Dinge eine neue Raum-Installation, die sich mit dem Möbel als Museumsobjekt jenseits der üblichen Zuschreibungen an einen Entwerfer oder einen stilistischen Zusammenhang auseinandersetzt und die Frage nach dem Verhältnis von Mobiliar und Raum aufwarf.
Eingangsinstallation der Ausstellung "Kampf der Dinge" des Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Kampf der Dinge – Eine Ausstellung im 100. Jahr des deutschen Werkbunds

29.06.2007 bis 31.05.2008
2007 wurde der in München gegründete Deutsche Werkbund (DWB) 100 Jahre alt. Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge nahm das Jubiläum zum Anlass, um im Rahmen des vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Ausstellungsprojekts einen kritischen Blick auf die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte dieser Reformbewegung zu werfen und die Zielsetzungen des DWB in Konfrontation mit der heutigen Produktkultur auf ihre Zukunftstauglichkeit zu prüfen.
Blick in die Sonderausstellung "Sammeln in einem offenen System" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

Sammeln in einem offenen System

01.01.2000 bis 31.12.2001
Die Ausstellung "sammeln!" (von 2000 bis Ende 2001) war vor dem Hintergrund folgender Fragestellungen konzipiert: Nach welchem Konzept, nach welchem System wird unterschieden zwischen Wertlosem und Wertvollem? Ist das Museum noch die Heimat des Sammelns oder gibt es Zweifel und Misstrauen gegenüber der identitätsstiftenden Funktion des Museums? Wie unterscheidet sich das individuelle vom Sammeln im öffentlichen Auftrag?
Blick in die Sonderausstellung "Ware Schönheit" im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

ware schönheit – eine zeitreise. Eine Ausstellung über den Warencharakter der Dinge

25.06.1999 bis 03.10.1999
Das Werkbund-Archiv hat 1999 zur Wiedereröffnung des Hauses unter dem neuen Namen "Werbundarchiv – Museum der Dinge" eine thematische Ausstellung mit dem Titel “ware schönheit – eine zeitreise” realisiert, die sich mit dem Typus der thematischen Ausstellung auseinandergesetzt hat und inhaltlich einer wesentlichen Bedingung der Dinge gewidmet war, ihrem Warencharakter.
Ausstellungsansicht "ohne Titel. Sichern unter..."

ohne Titel. Sichern unter ....

13.01.1995 bis 11.01.1998
Die "Unbeständige Ausstellung der Bestände des Werkbund-Archivs" war ein langfristiges Projekt zu einer ersten Ausstellung der eigenen Sammlung, das in mehreren Phasen von 1994 bis 98 realisiert wurde.