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Texte über das Museum, seine Programmatik und Geschichte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kurzer Abriss der Geschichte des WBA - MDD 1973 - 2007wba - mdd1973 am 27. Mai wird das Werkbund-Archiv als eingetragener Verein und als autonomes Wissenschafts- und Kommunikationszentrum gegründet. Ziele und Aufgaben: Eine kritische Dokumentation der historischen Genese des gegenwärtigen Welt- und Umweltzustandes, abgelesen an der Form und Funktion der Dinge, zu entwickeln. Globalität, Vernetzung, Verschränkung von Wissenschaft, Kunst und Alltag waren die zentralen Begriffe und Arbeitsansätze für die Entwicklung einer Theorie der Praxis. 1977 gelangte der wissenschaftliche Nachlass des Werkbund-Gründers, Kulturtheoretikers und Architekten Hermann Muthesius ins Werkbundarchiv. Er bildet bis heute den Nukleus der von Forschern des In- und Auslandes (vorrangig aus USA und Japan) lebhaft frequentierten Dokumenten-Sammlung. 1986 nach einigen spektakulären Ausstellungen des Archivs in der Charlottenburger Schlossstraße zieht die Institution in den Martin-Gropius-Bau um – der erste Dimensionssprung seiner Geschichte. Es wird der neue Untertitel “Museum der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts” etabliert. 1993 Die Ausstellung "Kristallisationen, Splitterungen" zum Glashaus von Bruno Taut etabliert einen neuen Qualitätsstandard im Ausstellungsbereich und hat im Laufe der nächsten Jahre zahlreiche in- und ausländische Stationen. 1995-98 Das Museum konzentriert sich auf die Präsentation der eigenen Sammlung in der Ausstellung "Ohne Titel. Sichern unter ... Unbeständige Ausstellung der Bestände des Werkbund-Archivs" und entwickelt ein neues Format der Verknüpfung von Sammlung und Austellung. 1998 Archiv und Museum sind vorübergehend wegen Umbau des Martin-Gropius-Baus ausgelagert. 1999 Das Museum kehrt in den Martin Gropius-Bau zurück und inszeniert seine Wiedereröffnung auf größerer Fläche mit dem neuen Namens-Zusatz "Museum der Dinge" und dem Projekt "ware schönheit - eine zeitreise". 2000 Weiterer Dimensionssprung der Institution durch die Ausstellung "Leonardo - Beuys" mit internationalen und interdisziplinären Arbeitspartnern und privatwirtschaftlichen Sponsoren wie Bill Gates/Microsoft, Daimler Chrysler/debis. 2002 Die Institution verliert seine ständigen Ausstellungsräume im Martin-Gropius-Bau und hat keine ständige öffentliche Präsenz mehr – Beginn der Suche nach einem neuen Standort. Das Museum orientiert sich verstärkt auf museologische Bildungsarbeit /Nachwuchsförderung für museumsrelevante und gestaltende Fachrichtungen. 2003-2004 Entwicklung und Prüfung diverser neuer Standortoptionen. Das Werkbundarchiv - Museum der Dinge experimentiert mit neuen Präsentationsformen als nomadisches Museum (Gastinstallationen in anderen Museen oder im Stadtraum) 2005 Der Werkbundarchiv e.V. entscheidet sich mit Unterstützung des Kultursenats für den neuen Standort in der Oranienstraße 25, Berlin Kreuzberg. Das Berliner Abgeordnetenhauses entscheidet positiv über die notwendige Erhöhung des Etats, um Miet- und Betriebskosten für die Institution zu decken. 2006 Umzug des Dokumenten-Archivs und der Verwaltung an den neuen Standort. 2007 Umzug der Objekte-Sammlung und Wiederöffnung des Museums mit dem Projekt "Kampf der Dinge - eine Ausstellung im 100. Jahr des Deutschen Werkbunds". Das Eröffnungsprojekt bleibt als neue Schausammlung in der Ästhetik eines offenen Depots stehen. |
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