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Die bisherigen Ausstellungen des Museums als Liste und eine Auswahl von Einzel-Präsentationen (im Aufbau) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Wohnhaus des Architekten. Hermann Muthesius, Christoph Ingenhoven, Karl-Heinz SchmitzEine Ausstellung des Deutschen Werkbundes Berlin in Kooperation mit dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge 14.05.2012 - 22.06.2012 Hermann Muthesius (1861-1927) gehörte 1907 zu den Gründungsvätern des Werkbundes, den er maßgeblich als Architekt und Kulturreformer geprägt hat. Die Werkbund-Ausstellung konzentriert sich auf das Wohnhaus von Hermann Muthesius und stellt es in den Vergleich mit zwei zeitgenössischen Wohnhäusern der Architekten Christoph Ingenhoven und Karl-Heinz Schmitz.
1906 errichtete Hermann Muthesius in der Villenkolonie Berlin-Nikolassee sein eigenes Landhaus. Er nahm die Gegebenheiten des Grundstücks in seinem Entwurf auf. Das Landhaus hat kein Sockelgeschoss, so dass die Räume im Erdgeschoss direkt an den Garten angebunden sind und dieser zur Erweiterung des Wohnraumes wird. 1915 erschien die erste Auflage von Muthesius' Buch "Wie baue ich mein Haus". Diese Anleitung zum Hausbau ist an Muthesius‘ eigenem Wohnhaus orientiert. Gegenstand des Buches ist das Eigenheim außerhalb der Stadt. Dieses Wohnideal im Sinne der Reformbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts sollte die folgenden Jahrzehnte beherrschen. Haus Ingenhoven in Düsseldorf Am Rande eines Landschaftsschutzgebietes in Düsseldorf steht der Landschaft zugewandt das transparente Einfamilienhaus von Christoph Ingenhoven, das 2005 fertig gestellt wurde. Der Entwurf ist geprägt von der Idee, dass es große, offene und kommunikative Räume für die Zusammenkunft der Großfamilie gibt und kleine, individuelle Rückzugsgebiete. Das Haus wurde nach ökologischen sowie baubiologischen Gesichtspunkten geplant und ausgeführt. Es hat die typische Handschrift des Architekten. Haus Schmitz in Weimar Das Wohnhaus von Karl-Heinz Schmitz wurde 2000 fertig gestellt. Es steht in Weimar auf einem Eckgrundstück, als Teil einer von Adolf Krischanitz entworfenen Parzellenstruktur. Eine komplexe Bau- und Raumgrammatik bestimmt die Setzung und Ausrichtung der einzelnen Häuser. Das Wohnhaus versteht sich nicht als Einzelobjekt, sondern als Baustein einer Siedlung oder als Ecke eines Quartiers. Zur Straße zeigt sich das Gebäude als einfacher Kubus, der sich relativ harmlos und unauffällig einreiht, während sich zum Garten hin eine raumgreifende Geste und ein Haus zeigt. Gemeinsam sind den drei Architekten ein hoher Qualitätsanspruch, eine architektonische Wechselwirkung von innen und außen und das Wohnen in einer stadtnahen grünen Umgebung. Werkbund Berlin Goethestraße 13 10623 Berlin Tel.: 030/3138575 kontakt@werkbund-berlin.de www.werkbund-berlin.de Öffnungzeiten: Mo-Fr 15-18 Uhr Laufzeit: 14.05. bis 22.06.2012 Die Ausstellung findet im Rahmen der Werkbundreihe "Bauen und Wohnen" in Kooperation mit dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge statt. |
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