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Thema: Design sammeln
3. und 4. Mai 2013

Seit den 1970er Jahren hat das Interesse für Design als Sammlungsgegenstand parallel zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit für die Alltagskultur zugenommen. Es sind zahlreiche neue Designmuseen entstanden, die sich von den alten Kunstgewerbemuseen abgrenzen oder in Fortführung bestehender Sammlungen an die Gegenwart anschließen wollen.

Aus der Perspektive der Designgeschichte soll im Rahmen der Tagung der Frage nachgegangen werden, was man sammelt, wenn man Design sammelt. Wie lässt sich Design als Gegenstandsbereich präzisieren und damit als Sammlungsfeld abgrenzen, z. B. vom Themenbereich der Alltagskultur?

Traditionell konzentrieren sich Designmuseen zumeist auf eine Form- und Stilgeschichte, orientiert an der Idee der Avantgarde, die wiederum auf der Vorstellung von künstlerischen Einzelleistungen aufbaut. Steht das im Widerspruch zum massenhaft produzierten Gegenstand? Welche Geschichtsauffassung steht hinter den jeweiligen Sammlungskonzepten?

Um Design als Sammlungsgegenstand fassbarer zu machen, müssen die Akteure genauer betrachtet werden. Das private Sammeln ist eine mittlerweile allgemein geläufige, mit großer fachlicher Kompetenz ausgestattete Handlungsoption. Die Sammlungstätigkeit öffentlicher Museen dagegen steht unter dem Druck allumfassender Musealisierung bei zunehmend knapper werdenden öffentlichen Ressourcen. Im Kontext der geplanten Tagung werden öffentliche Sammlungsbereiche im Vergleich zu Privat- und Firmensammlungen in den Blick genommen.

Die Veranstaltung zum Thema "Design sammeln" ist eine Kooperationsveranstaltung von GfDg, dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge und dem Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin und findet an beiden Museumsstandorten statt.

Teil des Programms ist am Freitag um 17 Uhr ein öffentlicher Vortrag von dem Philosophen und Sammlungsspezialisten Prof. Dr. Manfred Sommer, der das Tagungsthema in seinem weiteren theoretischen Kontext einordnen wird.

Zusätzlich zu den ausgewählten Beiträgen wird eine Führung durch das Depot der "Sammlung industrielle Gestaltung" der Stiftung Haus der Geschichte der BRD in Berlin-Spandau angeboten (Freitag, 10 Uhr: Anmeldung erforderlich).

Anmeldung zu der Tagung und zur Führung bis zum 22. April 2013.

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter: www.gfdg.org


Rahmentermine der Tagung „Design sammeln“

Freitag, 3. Mai 2013

Sammlung Industrielle Gestaltung Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
10.00 Führung durch das Depot in Berlin-Spandau (Anmeldung erforderlich)

Werkbundarchiv – Museum der Dinge
11.30 Uhr Registrierung (bis 12.30 Uhr)

12.30 Uhr  Begrüßung
• Renate Flagmeier, Leitende Kuratorin Werkbundarchiv – Museum der Dinge
• Siegfried Gronert, Vorsitzender Gesellschaft für Designgeschichte

12.45 Uhr Einführungen in das Tagungsthema
• Annemarie Jaeggi, Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin
• Wolfgang Schepers, Museum August Kestner, Hannover
• Renate Flagmeier, Dialogische Sammlungsstruktur als Basis für ein Museum als Ort der Verhandlung

14.00 Uhr Große Sammlungen
• Josef Straßer, Die Neue Sammlung
• Jana Scholze, Intangibles: Collecting Interface / Unfassbar. Immaterielles Sammeln
• Moderation: Wolfgang Schepers

15.00 Uhr Kaffeepause

15.30 Uhr Sammlungen zum Design in der DDR
• Johanna Sänger, Zur Entstehung der Sammlung Industrielle Gestaltung in der DDR
• Günter Höhne, Privat Sammeln – öffentlich arbeiten. Die Sammlung Höhne
• Andreas Ludwig, Nadeln im Heuhaufen oder: Wie weit reichte die Professionalisierung des Industriedesign im Alltag? „Designobjekte“ in den Sammlungen des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR
• Moderation: Renate Flagmeier

17.30 Uhr Öffentlicher Vortrag
• Manfred Sommer, Sammeln: Brauchbares und Sehenswertes
• Moderation: Siegfried Gronert

20.00 Uhr Führungen durch das Bauhaus-Archiv
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

20.45 Uhr Gemeinsames Abendessen
Restaurant im Bauhaus-Archiv (Anmeldung erforderlich)


Samstag, 4. Mai 2013

Werkbundarchiv – Museum der Dinge

09.00 Uhr  Private Sammler
• Hartmut Jatzke-Wiegand: Sammeln – Weiterbilden – Zeigen: Braun-Design und die Zeitschrift Design+Design. Erfahrungsbericht eines Sammlers
• Timo de Rijk: Collecting design for design education: The Henri Baudet Institute in Delft
• Moderation: Klaus Klemp

10.00 Uhr    Kaffeepause

10.30 Uhr Firmensammlungen
• Gisela Hahne, Archivieren und präsentieren: Die Wilkhahn-Sammlung
• Lutz Dietzold, Inventarnummer 000004 – Aschenbecher 1524
• Moderation: Annemarie Jaeggi

11.30 Uhr Abschlussdiskussion

13.00 Uhr Kleiner Imbiss

14.00 Uhr Mitgliederversammlung Gesellschaft für Designgeschichte (bis voraussichtlich 15.00 Uhr)


Werkbundarchiv – Museum der Dinge
Oranienstraße 25
10999 Berlin
030 921 063 11
www.museumderdinge.de

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin
Klingelhöferstraße 14
10785 Berlin
030 254 002 0
www.bauhaus.de                   

Sammlung Industrielle Gestaltung
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Depot im Sirius Business Park Gartenfeld
Gartenfelder Str. 29-37, Halle 36
13599 Berlin
030 4737 779 41 (Thorsten Krause)
www.hdg.de/berlin/sammlung/







Offener Brief zur Sammlung Industrielle Gestaltung, Berlin
an die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

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