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Öffentlicher Jour Fixe Der nächste öffentliche Jour Fixe findet als Finissage der Ausstellung 3 x sammeln statt.
3. Juni 2013 um 19 Uhr
Weitere Informationen finden Sie in Kürze hier.
3 x sammeln ästhetisch, kulturhistorisch und designhistorisch – drei verschiedene Ansätze, Interessen und Aufmerksamkeiten den Dingen gegenüber
bis 3. Juni 2013
Weitere Informationen finden Sie hier.
Offener Brief zur Sammlung Industrielle Gestaltung, Berlin an die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Weitere Informationen finden Sie hier.
Schausammlung /Offenes Depot  | | Die Einleitungsvitrine – eine Gebrauchsanweisung | Das Museum zeigt einen bedeutenden Teil seiner umfangreichen Sammlungen
zur Design- und Alltagskultur des 20. Jahrhunderts in einer
Schausammlung in der Ästhetik eines "Offenen Depots". Die
Sammlungsobjekte sind in Mustersammlungen zusammengestellt und
vermitteln zum einen die Grundlagen der polarisierenden
Werkbundprogrammatik und zum anderen allgemeine Aspekte der Material-,
Form-, Funktions- und Nutzungsgeschichte der Dinge im 20. Jahrhundert
und der zeitgenössischen Produktkultur. Die Sammlungsobjekte sind in
spannungsvollen Konstellationen gegenüber gestellt: Objekte namhafter
Designer und anonymes Design, funktionale, puristische Objekte und so
genannte "Geschmacksverirrungen" oder "Kitsch", substantiell "ehrliche"
Dinge und Materialsurrogate, Markenwaren und no-name-Produkte. Im Sinne
einer musealen Versuchsanstalt richtet sich die Aufmerksamkeit darauf,
ausgehend von der heutigen Produktkultur die Geschichte der Dinge im 20.
Jahrhundert immer wieder neu wahrzunehmen und wahrnehmbar zu machen.
2011 hat das Werkbundarchiv – Museum der Dinge seine Schausammlung
überdacht und überarbeitet. Die Grundgestalt der Ausstellung als einer
Studiensammlung und die Ästhetik eines „Offenen Depots“ sind geblieben,
die Veränderungen liegen im Detail: ausgewählte Kontexte wurden weiter
fundiert, fehlende inhaltliche Aspekte ergänzt und die historischen
Sammlungsbereiche zugunsten der aktuellen Produktkultur gestrafft.
Weitere Informationen zur Schausammlung finden Sie hier.
Parallel
zur Schausammlung zeigt das Museum wechselnde Ausstellungen und
Installationen, die die eigene Sammlung ergänzen, kommentieren und in
einem immer neuen Licht erscheinen lassen.
Die aktuellen Ausstellungen finden Sie hier.
Die Frankfurter Küche in der Dauerausstellung Die so genannte "Frankfurter Küche" ist kulturgeschichtlich ein wichtiges Zeugnis für die Übertragung von industriellen, d.h. rationalisierten Arbeitsvorgängen in den Bereich des privaten Haushalts – ein zentraler Aspekt für die moderne Architektur und Alltagskultur der 1920er Jahre. Die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky hat die Küche 1926 als einen Typus entworfen, der zehntausendfach in zahlreichen Varianten in den Frankfurter Siedlungen realisiert wurde. Die Typisierung, das heißt die Entwicklung eines standardisierten Modulsystems, ermöglichte zum einen die Reduzierung der benötigten Grundfläche und zum anderen eine serielle Fertigung und damit die Senkung der Herstellungskosten. Die "Frankfurter Küche" fand eine große Verbreitung und wurde zum Vorbild für die moderne Einbauküche. Das in die Schausammlung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge integrierte Exemplar stammt aus einem Zweifamilien-Reihenhaus im Heidenfeld 24 in der Römerstadt-Siedlung, die 1927/28 entstanden ist. Das Ensemble ist eine ideale Ergänzung der Schausammlung des Museums, da sich am Beispiel der "Frankfurter Küche" die Leitbegriffe der 1920er Jahre veranschaulichen lassen: Sachlichkeit, Funktionalität und vor allem Standardisierung. Die "Frankfurter Küche" gehört zu den von Werkbund und Bauhaus geprägten Modellen für ein "Neues Leben" des "Neuen Menschen", die in den 1920er Jahren eine starke Konjunktur erlebten.
Historisches Bild- und Filmmaterial, Zitate von Schütte-Lihotzky und zweier Experten ergänzen die Präsentation.
Weitere Informationen zur Frankfurter Küche finden Sie hier.
Anfang 2012 ist in der neuen Publikationsreihe des Museums ein erster Band zur Frankfurter Küche im Museum der Dinge erschienen. Titel: "Die Frankfurter Küche. Eine museale Gebrauchsanweisung". Preis: 10,- €
Weitere Informationen zu den Publikationen finden Sie hier.
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Mit Schmucksteinen dekorierte Nagelfeilen
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