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Made in Germany – Politik mit Dingen. Der Deutsche Werkbund 1914"

Eröffnung: 24. September 2014, 19.00 Uhr
25. September 2014 – 2. Februar 2015

Am Vorabend des Ersten Weltkriegs betrieb der 1907 gegründete Deutsche Werkbund (DWB) eine wahrhafte Mobilmachung der Dinge: Durch eine zweckmäßige, sachliche und standardisierte Gestaltung sollte das Label „Made in Germany“ nicht länger ein von England erdachter und ausgestellter Ausweis mangelhafter Qualität deutscher Produkte sein. Im Gegenteil: „Made in Germany“ sollte sich zu einem Gütesiegel wandeln und die Exportfähigkeit des Deutschen Reiches in großem Maßstab befördern. mehr








Publikation "Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks"

Böse Dinge.  Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks, Berlin 2013, ISBN: Nr. 978-3-943773-02-6,  Hg. Werkbundarchiv – Museum der Dinge und Imke Volkers, 203 S., 124 Abbildungen, 15 €

Mit Beiträgen von Dr. Dr. Rainer Erlinger, Renate Flagmeier, Katharina Küster-Heise, Imke Volkers


Der dritte Band in der Publikationsreihe Schaukasten richtet den Blick auf ein Sammlungsfeld des Museums, das von Gustav Pazaureks Abteilung der Geschmacksverirrungen abgeleitet ist. Für seine 1909 eröffnete Folterkammer des Ungeschmacks entwickelte er ein komplexes System zur Einordnung von Gestaltungsfehlern. Er verwendete eine phantasievolle Nomenklatur des Bösen und bezeichnete Vergehen etwa als Funktionelle Lügen, Materialvergewaltigungen oder Dekorbrutalitäten.
Diese Publikation veranschaulicht die strenge Enzyklopädie anhand historischer Exponate und unternimmt gleichzeitig den Versuch einer Anwendung auf zeitgenössische Objekte. Dabei wird auch die Frage nach aktuellen Bewertungsmaßstäben und Qualitätskriterien in der Produktkultur aufgeworfen und diskutiert. mehr




Schausammlung /Offenes Depot

Die Einleitungsvitrine – eine Gebrauchsanweisung
Das Museum zeigt einen bedeutenden Teil seiner umfangreichen Sammlungen zur Design- und Alltagskultur des 20. Jahrhunderts in einer Schausammlung in der Ästhetik eines "Offenen Depots". Die Sammlungsobjekte sind in Mustersammlungen zusammengestellt und vermitteln zum einen die Grundlagen der polarisierenden Werkbundprogrammatik und zum anderen allgemeine Aspekte der Material-, Form-, Funktions- und Nutzungsgeschichte der Dinge im 20. Jahrhundert und der zeitgenössischen Produktkultur. Die Sammlungsobjekte sind in spannungsvollen Konstellationen gegenüber gestellt: Objekte namhafter Designer und anonymes Design, funktionale, puristische Objekte und so genannte "Geschmacksverirrungen" oder "Kitsch", substantiell "ehrliche" Dinge und Materialsurrogate, Markenwaren und no-name-Produkte. Im Sinne einer musealen Versuchsanstalt richtet sich die Aufmerksamkeit darauf, ausgehend von der heutigen Produktkultur die Geschichte der Dinge im 20. Jahrhundert immer wieder neu wahrzunehmen und wahrnehmbar zu machen.

2011 hat das Werkbundarchiv – Museum der Dinge seine Schausammlung überdacht und überarbeitet. Die Grundgestalt der Ausstellung als einer Studiensammlung und die Ästhetik eines „Offenen Depots“ sind geblieben, die Veränderungen liegen im Detail: ausgewählte Kontexte wurden weiter fundiert, fehlende inhaltliche Aspekte ergänzt und die historischen Sammlungsbereiche zugunsten der aktuellen Produktkultur gestrafft. mehr

Parallel zur Schausammlung zeigt das Museum wechselnde Ausstellungen und Installationen, die die eigene Sammlung ergänzen, kommentieren und in einem immer neuen Licht erscheinen lassen.




Die Frankfurter Küche in der Dauerausstellung

Die so genannte "Frankfurter Küche" ist kulturgeschichtlich ein wichtiges Zeugnis für die Übertragung von industriellen, d.h. rationalisierten Arbeitsvorgängen in den Bereich des privaten Haushalts – ein zentraler Aspekt für die moderne Architektur und Alltagskultur der 1920er Jahre. Die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky hat die Küche 1926 als einen Typus entworfen, der zehntausendfach in zahlreichen Varianten in den Frankfurter Siedlungen realisiert wurde. Die Typisierung, das heißt die Entwicklung eines standardisierten Modulsystems, ermöglichte zum einen die Reduzierung der benötigten Grundfläche und zum anderen eine serielle Fertigung und damit die Senkung der Herstellungskosten. Die "Frankfurter Küche" fand eine große Verbreitung und wurde zum Vorbild für die moderne Einbauküche. Das in die Schausammlung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge integrierte Exemplar stammt aus einem Zweifamilien-Reihenhaus im Heidenfeld 24 in der Römerstadt-Siedlung, die 1927/28 entstanden ist. Das Ensemble ist eine ideale Ergänzung der Schausammlung des Museums, da sich am Beispiel der "Frankfurter Küche" die Leitbegriffe der 1920er Jahre veranschaulichen lassen: Sachlichkeit, Funktionalität und vor allem Standardisierung. Die "Frankfurter Küche" gehört zu den von Werkbund und Bauhaus geprägten Modellen für ein "Neues Leben" des "Neuen Menschen", die in den 1920er Jahren eine starke Konjunktur erlebten.

Historisches Bild- und Filmmaterial, Zitate von Schütte-Lihotzky und zweier Experten ergänzen die Präsentation. mehr




DING des Monats August 2014

Umgewidmetes militärisches Objekt aus dem 1....



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Umgewidmetes militärisches Objekt aus dem 1. Weltkrieg


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