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LANGE NACHT DER MUSEEN - Die Stunde Null
27. August 2005
"Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe
von Nullen eine gefährliche Zahl ist." (Stanislaw Jerzy Lec, poln.
Schriftsteller)
"Bei Null anfangen" enthält ein starkes Sehnsuchtsmoment, von vorn
beginnen zu können, egal wie schrecklich das davor Liegende auch sein
mag. So z.B. nach 1945 den Wunsch, die Kriegserfahrung und die Frage nach der Verantwortung für das Elend auszublenden und aus den Ruinen wieder aufzustehen.
Das Werkbundarchiv - Museum der Dinge stellt im Rahmen der Langen Nacht
der Museen seine neuen Räume (vor Umbau und Umzug) in der Oranienstraße
25 vor und zeigt kleine Versuchsanordnungen aus zwei Sammlungsbereichen:
"Blasse Dinge" Notprodukte aus Kriegs- und Nachkriegszeit„ und "Dinge nach Katastrophen". In Gesprächsrunden und Lesungen werden wir uns mit
der Stunde Null dem Umbruch, dem Kippen von einer Zeit in eine andere,
beschäftigen - mit entsprechender musikalischer und kulinarischer
Begleitung.
Alle Besucher sind eingeladen, ein "Notprodukt" für die Sammlung des Museums mitzubringen.
Zeitraum: 18 Uhr - 2 Uhr
Höhepunkt an diesem Abend natürlich um 0 Uhr
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