Die frühen Jahre. Mart Stam, das Institut und die Sammlung für industrielle Gestaltung

Donnerstag, 3. Dezember 2020 bis Montag, 5. April 2021
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Entwurfsarbeiten für keramische Erzeugnisse, entstanden zum überwiegenden Teil unter der Leitung von Mart Stam. Foto: Franziska Adebahr.

Ab 3. Dezember 2020 zeigen wir in Kooperation mit der Stiftung Industrie- und Alltagskultur die Sonderausstellung Die frühen Jahre. Mart Stam, das Institut und die Sammlung für industrielle Gestaltung zur Aufbruchsphase der industriellen Gestaltungskultur in der DDR und insbesondere zur Arbeit Mart Stams für eine konsequente Modernisierung der Produktwelt und die institutionelle Förderung einer neuen Industriekultur. Um 1950 bestanden innerhalb einer durch Kriegsfolgen bedingten Mangelwirtschaft vielerlei Gestaltungsintentionen, Produktformen, Entwicklungsstadien nebeneinander. Die Klarheit der Ansätze Stams und seines Kreises steht erkennbar für sich. Das Institut für industrielle Gestaltung prägte in der kurzen Zeit seines Bestehens von 1950 bis 1952 mit seiner starken Ausrichtung auf eine industrielle, funktions- und technologiegerechte, gleichzeitig gediegene und bescheidene dauerhafte Gestaltung von Alltagsgegenständen maßgeblich das ostdeutsche Produktdesign, nachwirkend bis in die späten Jahre der DDR. Die Ausstellung wird die konfliktreichen kulturpolitischen Verhältnisse und das Nebeneinander von modernen und weniger modernen Gestaltungstendenzen verdeutlichen.

Das Kooperationsprojekt mit der Stiftung Industrie- und Alltagskultur wird vom Hauptstadtkulturfonds gefördert. 

 

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