Aufräumen: Theorie und Praxis. Ein Gespräch

01. September 2022
19 Uhr
DINGE ORDNEN_Eingangsinstallation

Ausstellungsansicht © JF / Werkbundarchiv – Museum der Dinge.

Ist Ordnung das halbe Leben? Oder sind die Ordentlichen nur zu faul zum Suchen?

Im Rahmen der Ausstellung DINGE ORDNEN laden wir zum Gespräch zum Thema Aufräumen zwischen Gunda Borgeest und Dr. Stefanie Mallon. 

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Gunda Borgeest, Fotografin: Constanze Wild.

Borgeest hilft als Aufräumexpertin Menschen dabei, die Dinge in ihrem Leben neu zu ordnen, von der Unterwäsche bis zu Finanzordnern. Dazu zählt das Loslassen von Dingen ebenso wie das konsequente Umsetzen eigener Wünsche, etwa nach freien Flächen, was für sie eigentlich eine Form der Lebensberatung ist. Dieser praktischen Erfahrung setzt Mallon eine wissenschaftliche Perspektive gegenüber. 

Gunda Borgeest hat Literaturwissenschaft und Sinologie studiert, an der Münchner Filmhochschule unterrichtet, ist Buchautorin und Kultur-Managerin. 

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Dr. Stefanie Mallon, Foto: Foto- und Bilderwerk.

Dr. Stefanie Mallon ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie in Göttingen. Schon in ihrer 2018 abgeschlossenen Promotion an der Universität Oldenburg mit dem Titel ‚Das Ordnen der Dinge. Aufräumen als soziale Praktik‘ widmete sie sich dem Thema von wissenschaftlicher Seite. 

Moderiert wird die Veranstaltung von Renate Flagmeier, leitende Kuratorin des Werkbundarchiv – Museum der Dinge.

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung DINGE ORDNEN

Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.