Expertengespräch mit Christian Welzbacher

Montag, 28. September um 19 Uhr
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Edwin Redslob, Vermutlich auf dem „Saarland-Fest“ 1926, Fotograf*in unbekannt, 1920er Jahre. Leihgabe Germanisches Nationalmuseum Nürnberg (DKA, I, B-306-A).

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Welzbacher, Christian: Edwin Redslob. Biographie eines unverbesserlichen Idealisten. Matthes & Seitz, Berlin, 2009.

Herzliche Einladung zum Expertengespräch mit dem Publizist und Redslob-Biograf Dr. Christian Welzbacher im Kontext der Sonderausstellung »Die Demokratie und ihre Adler. Konstruktion eines nationalen Erscheinungsbildes in der Weimarer Republik« mit dem Fokus auf das Leben und Wirken des Werkbund-Akteurs und Kulturpolitikers Edwin Redslob.

Im Gespräch mit den Kurator*innen der Sonderausstellung, Maximilian Kloiber und Renate Flagmeier, soll Redslobs Einfluss als Reichskunstwart in der Weimarer Republik, sein geistiges und politisches Profil sowie sein Wirken in der Nachkriegszeit  – u.a. als Mitgründer des Werkbundes Berlin, des Berlin Museums und des Tagesspiegels – in den Blick genommen werden.

Dr. Christian Welzbacher arbeitet als Autor, Ausstellungsmacher und Übersetzer und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Theodor-Fischer-Preis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte und dem Kritiker-Förderpreis der Bundesarchitektenkammer. Christian Welzbacher hat als Autor und Herausgeber zahlreiche kulturhistorische und architekturhistorische Publikationen verfasst. U.a. Edwin Redslob. Biographie eines unverbesserlichen Idealisten. Matthes & Seitz, Berlin, 2009; Der Reichskunstwart. Kulturpolitik und Staatsinszenierung in der Weimarer Republik 1918-1933, Christian Welzbacher (Hg.), Weimarer Verlagsgesellschaft, 2010 und Das totale Museum: Über Kulturklitterung als Herrschaftsform. Matthes & Seitz, 2017.

ANMELDUNG: Um die allgemein geltenden Sicherheits- und Hygieneauflagen einzuhalten, ist die Anzahl der Teilnehmer*innen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@museumderdinge.de. Ein Sicherheitsabstand von 1,5m wird gewährleistet. Das Betreten des Museums ist nur mit Mund- und Nasenbedeckung gestattet. Sollten Sie ihre Maske vergessen haben, wird ein Kontingent an Einweg-Masken zum Einkaufspreis zur Verfügung stehen. Ebenso wird beim Einlass für alle Besuchenden ein Kontaktformular bereit liegen.

Unsere komplette Hausordnung im Kontext der aktuell erforderlichen Hygienemaßnahmen ist dem angehängten PDF zu entnehmen: