Führung und Expertengespräch Fokus WERKBUND / BAUHAUS

Montag, 11. März 2019 um 18 Uhr
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Plakat »Adler«, entworfen von Lucian Bernhard, Druck von Hollerbaum + Schmidt, 1912. Werkbundarchiv – Museum der Dinge

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Buchumschlag entworfen von Karl Koester Werkbundarchiv – Museum der Dinge, 2018, Foto: Armin Herrmann

Herzliche Einladung zur Fokusführung Werkbund-Bauhaus und zur Finissage der Ausstellung Reklamekunst statt Kunstgewerbe?  am Montag, den 11. März 2019 um 18 Uhr. 

Zu Gast ist Dr. Anita Kühnel, Expertin für die Gebrauchsgrafik der Moderne und langjährige Sammlungsleiterin der Grafikdesign-Abteilung in der Berliner Kunstbibliothek. Im Gespräch diskutiert sie mit den Kuratorinnen des Museums über die kommerzielle Gebrauchsgrafik als Ausdrucksform der sachlichen Moderne des 20. Jahrhunderts und über die frühe museale Wertschätzung für diesen Bereich durch das erste Werkbund-Museum, das Museum für Kunst in Handel und Gewerbe in Hagen.

Die Ausstellung Reklamekunst statt Kunstgewerbe? ist der erste Teil der Ausstellungsreihe „ 111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne“.

Der Eintritt ist frei.

Bio:
Dr. Anita Kühnel studierte an der Humboldt-Universität Kunstgeschichte, Archäologie und Kulturtheorie. Sie war von 1978 bis 1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin (Ost). 1992 wechselte sie zur Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und war zunächst als Kuratorin der Sammlung Plakat-und Reklamekunst tätig und von 2006 bis 2016 als Leiterin der Sammlung Grafikdesign. Dr. Anita Kühnel kuratierte zahlreiche Ausstellungen und veröffentlichte Publikationen zur Grafik des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Geschichte und Gegenwart von Plakatkunst und zum Grafikdesign.

 

Im Rahmen des Veranstaltungs-Programms von:

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