Vortrag und Gespräch mit Christa Petroff-Bohne, Jörg Petruschat und Silke Ihden-Rothkirch

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 19 Uhr
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Bauhaus-Seminar, 1985, Foto: Andreas Stirl.
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Vasengruppe, Entwurf: Christa Petroff-Bohne, 1956-57, Foto: Heike Overberg.

Christa Petroff-Bohne ist eine der einflussreichsten deutschen Gestalter*innen der fünfziger und frühen sechziger Jahre. Ihre Entwürfe waren modern, offen, haltbar und am Gebrauch orientiert, sie sollten die Spießigkeit aus Restaurants, Mitropa-Waggons, Wohnungen und Arbeitsstätten vertreiben und haben so zur Veränderung der Alltagskultur beigetragen. 

Als junge Frau findet Christa Petroff-Bohne ihren Weg in eine Industrie, die auch in der DDR von Männern dominiert wurde, ebenso wie die Hochschullehre. Jahrzehntelang wird sie hier ihre Entwurfserfahrungen aus der Produktionspraxis mit der von ihr geprägten fachspezifischen Grundlagen-Ausbildung für das Design verbinden.

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Besteck 542 ABS, Entwurf: Christa Petroff-Bohne, Foto: Heike Overberg.
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Christa Petroff-Bohne, khb 1970er Jahre, Foto: Anneliese Bonitz. 

Das Museum der Dinge lädt Christa Petroff-Bohne im Rahmen der Sonderausstellung "Alltag formen! Bauhaus-Moderne in der DDR" zu einer Abendveranstaltung ein. Jörg Petruschat, Professor für Theorie und Geschichte des Designs an der weissensee kunsthochschule berlin, wird in einer Einführung über die Aktualität von Themen und Haltungen im Entwerfen von Christa Petroff-Bohne sprechen. Silke Ihden-Rothkirch, Diplom-Designerin, Redakteurin und Autorin, wird mit ihrer ehemaligen Professorin über Lehren und Lernen des Gestaltens ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. 

Eine Anmeldung unter info@museumderdinge.de ist notwendig.

Es gilt die 2-G-Regel. Die genauen Hygienemaßnahmen finden Sie hier