Stand der Dinge
Institution
Programm
Publikationen
Sammlung
Archiv Werkbund
Bestellung+Verkauf
Information
Schausammlung /
Offenes Depot
Aktuelle und geplante Ausstellungen
Veranstaltungen
Führungen/Vermittlung
Wanderausstellungen
Kooperationen
Ausstellungsarchiv


Suche   Kontakt   Übersicht
Dinge pflegen - Dingpfleger werden!


VERANSTALTUNGEN




Jour fixe: "Kunst oder Kunstgewerbe? – Der Vordenker Julius Meier-Graefe"

Montag, 2. Februar 2015, 19.00 Uhr
Ein Vortrag von Dr. Stephanie Marchal, Ruhr-Universität Bochum


Julius Meier-Graefe (1867-1935) war der vielleicht wirkmächtigste Kunstkritiker der Kaiserzeit. Seine frühen Arbeitsjahre sind kaum untersucht. Der die französische Kunst nach Deutschland vermittelnde Kritiker begann seine Karriere als Fürsprecher des Jugendstils und ist durch seine „Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst“ (1904) berühmt geworden.
Engagiert in Wort und Tat kämpfte Meier-Graefe Ende der 1890er für einen „neuen Stil“, der Kunst und Leben miteinander versöhnen und Ausdruck der eigenen Zeit sein sollte. Bereits kurz nach der Jahrhundertwende bezeichnete er dieses Bestreben als utopisch und sah Kunst und Gewerbe, ja Kunst und Leben als unversöhnliche Größen einander gegenüberstehen.
Stil sei alleine noch seitens der Ingenieure und Techniker erreich- und durchsetzbar. Wie kommt es zu dieser Kehrtwende? Der Vortrag zielt darauf ab, diesen durchaus generationsspezifischen Problemkreis am Beispiel Meier-Graefes zu beleuchten – zumal er grundlegende Positionen und Gedanken des sich 1907 gründenden Werkbundes bereits vorgedacht zu haben scheint.

Dr. Stephanie Marchal, Ruhr-Universität Bochum. Von 1999 bis 2005 Studium der Kunstgeschichte und Romanistik in Siena, Neapel und Heidelberg. In den Jahren 2005 und 2006 absolvierte sie ein wissenschaftliches Volonatriat an der Schirn Kunsthalle Frankfurt am main. Promotion an der Universität Heidelberg zu den Selbstdarstellungen Gustave Courbets im jahr 2010. Daran anschließend war Dr. Stephanie Marchal wissenschaftliche Assistentin am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris sowie 2013 bis 2014 Forschungsstipendiatin der Gerda-Henkel-Stiftung, assoziiert an der Leuphana Universität Lüneburg. Gegenwärtig ist sie Akademische Rätin a.Z. an der RUB.

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Made in Germany – Politik mit Dingen. Der Deutsche Werkbund 1914“ statt.




Vortrag: The Luxury of Objectivity: Werkbund Display Windows around 1914

Donnerstag, 19. Februar 2015, 19.00 Uhr
(Der Luxus der Objektivität: Werkbund Schaufenster um 1914)
Ein Vortrag von Dr. Robin Schuldenfrei, The Courtauld Institute of Art, London

Vortrag in Englischer Sprache

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Made in Germany – Politik mit Dingen. Der Deutsche Werkbund 1914“ statt.



Vortrag: Die Architektur auf der Deutschen Werkbund-Ausstellung in Köln 1914

Montag, 2. März 2015, 19.00 Uhr
Ein Vortrag von Dr. Hans-Dieter Nägelke, Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Made in Germany – Politik mit Dingen. Der Deutsche Werkbund 1914“ statt.



english version

Dingpfleger werden



hier klicken
Museum der Dinge
bei Facebook

Newsletter   Impressum

DING des Monats 12-14



Titelseite "Neue Werbung" Dezember 1959, gestaltet von Werner Klemke


zurück zum Seitenanfang